Sehr geehrte Genossen,

aus unterschiedlichsten Gründen habe ich die ausgesprochene Ehre Ihnen heute – Kraft meines Amtes als Vorsitzender des „Ich arbeite immer an Brückentagen“ e.V.s – den Großen Lenin-Orden“ in rosa, zu verleihen.

Ausschlaggebender Grund dieser Ehrung stellt die Tatsache Ihrer Verfechtung für das 130er-Limit auf deutschen Autobahnen dar.
Man kann Ihr Engagement erst schätzen, wenn man sich morgens auf dem Weg nach München befindet und einem der KFZ-Gott tausende Zeitlupenbären auf die linke Fahrbahn zaubert. Es ist den Wenigsten bereits heute klar, wie viel Spaß es macht die lieben „Huch fahr ich echt schon 80? – Da hebt doch ein Flugzeug schon ab, oder?!“-Fahrer aus Ihrem Wachkoma zu hupen und zu Recht zu blinken weisen! Das einzige Haar in der Suppe dieser grandiosen Lenin-Idee, stellt leider immer noch die Rückverfolgung der Gesten der Überholten dar. Bleibt einem doch selten Zeit, einen Überholten zu beobachten, wenn man mit 240 über die Strasse „strafanzt“. Vielleicht kann ich Ihnen – Genosse – hier vielleicht behilflich sein. Was halten Sie von riiiiieeeeessssiiiiigggggggeeeeennnnnn Monitoren auf unseren Highways?! So könnte der normale Autobahnnutzer die Reaktionen nachvollziehen und die Schnarchnasen „Roadrunner“ gucken! Und jedem wäre geholfen.
Ach wie wär das schön…..

Auf in den Kampf Genossen und hoch die Faust! (Oder heißt es bei Ihnen „Hoch Herr Faust“?!)