Fußballtrainer aus Österreich?! Das geht wirklich nicht. Ist ja, wie
wenn das österreichische Skiverband einen deutschen Trainer holen würde.
Das macht man einfach nicht. Dies ist eine weitverbreitete Meinung der
ich nur beipflichten kann, aber wie bei allem gibt es auch hier eine
Ausnahme. Max Merkel.
Der gebürtige Wiener, der als erster professioneller Trainer in
Deutschland sich in die Geschichtsbücher eingetragen hat, war die
berüchtigte Ausnahmeerscheinung. Ja, war. Am Donnerstag hat die
Sportwelt einen weiteren leuchtenden Stern verloren und trauert über den
Tod des Österreichers. Bekannt wurde er neben seinen großen Erfolgen
(Meister mit 1860, Athletico Madrid und besonders dem Club!) vorallem
durch süffisante Sprüche und ausgefallenen Lebensweisheiten wie folgt:
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(über Rüdiger Abramczik:) „Er wird nie Kopfweh bekommen, weil er
seinen Kopf nie zum Denken benutzen wird. Ehe er Nationalspieler wird,
werde ich Sänger an der Metropolitan Opera.“
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„Der Basler spielt wie eine Parkuhr. Er steht nur rum und die Bayern
stopfen Geld rein.“
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(über Diego Maradona:) „Der kann aus 50 Metern Entfernung mit dem Ball
eine Telefonnummer wählen."
- „Jede Straßenbahn in Uerdingen hat mehr Anhänger als Bayer 05.“
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„Der Dettmar Cramer hat doch nur den Schwarzen im Senegal beigebracht,
wie man Kakteen umdribbelt.“
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„In Dänemark habe ich nur Eier und Butter geholt, aber keine
Fußballer.“
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„Udo Lattek haben sie das Blut abgenommen. Ergebnis: Reiner Alkohol,
verschmutzt durch rote Blutkörperchen.“
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„Fußball? Ein Spiel auch zum Denken. Nur leider hat man dafür noch
keine Tabletten erfunden.“
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„Im Fußball ist es wie bei der Liebe. Was vorher ist, kann auch sehr
schön sein, aber es ist nur Händchenhalten. Der Ball muss hinein.“
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„Bei 1860 hab’ ich mal die Alkoholiker gegen die Nichtalkoholiker
spielen lassen. Die Alkoholiker haben 8:1 gewonnen. Da hab’ i g’sogt:
Buam sauft’s weiter.“
Doch darauf müssen wir nun leider genauso verzichten, wie auf einen
Österreicher mit Fußballverstand.













